Samstag, 17. September 2011

Kleiner Blick in unseren Ofen ...


Die Muffins heute sind angelehnt an ein Rezept ("Blaubeermuffins") aus dem gezeigten Buch. Für unsere Tochter natürlich die Schokovariante, da sie jegliches Obst vermeidet. Schönes Buch für kleine  und große Köche. 

Muffins a la Maus



Beim Einkaufen hat sich ein für mich ganz seltsamer Apfel in den Korb verirrt, bei dem nicht nur die Schale rot-gelb war. Da ich aufgrund einer Apfelallergie nur gebackene oder gekochte Äpfel essen kann, kaufe ich nur selten Äpfel. Nun bin ich 31 Jahre alt und habe wieder etwas gelernt.


Buch: Kochen und Backen mit der Maus - Geburtstagssonderausgabe, ISBN:  978-3898832892

Freitag, 16. September 2011

Kleiner Spielplatz am "Reitstall Klövensteen"

Es gibt ja in und um Klövensteen herum einige große Spielplätze. Ein kleiner, schön angelegter, Spielplatz befindet sich direkt auf dem Gelände des Reitstall Klövensteen

Hier befindet sich nicht nur der Ausbildungsstall für Reiter, sondern ein Restaurant (mit wirklich ansprechender Karte), ein kleiner Biergarten und eben dieser Spielplatz. Außerdem hat man die Möglichkeit, natürlich nicht laut lärmend, an den Ställen entlang zu laufen, in der Reithalle zuzuschauen und die Pferde auf dem Außengelände zu beobachten.

Zudem ist der Reitstall auch gut als Ausflugsziel führ Fahrradtouren geeignet. Wir hatten gestern jedenfalls trotz des wechselhaften Wetters jede Menge Spaß, Pferde schauen, Eicheln sammeln, Pfützen springen und Klettern.

Elternabend: Turnen mir den Materialien nach Elfriede Hengstenberg

Gestern hatte ich nun meinen ersten Elternabend im Kinderhaus, seit unsere Tochter in den Kindergarten geht. Bildungsthema war diesmal das Hengstenberg-Material, das in der Turnstunde eingesetzt wird. Dabei handelt es sich um Leitern, Hocker, Balancier-Stäben, Hölzer u.ä. Bei uns gehen immer 4 - 5 Kinder einer Gruppe zum Turnen, so dass jedes der Kinder ca. alle 3 Wochen an der Turnstunde teilnimmt. Das Hengstenberg-Material wird durch Seile, Ringe, Bälle usw. ergänzt. Auch kommt es nicht nur während der Turnstunde zum Einsatz.

Hier sind noch mehr Bilder. Mich erinnert der beabsichtigte Einsatz ein bisschen an das Klettern im Wald auf umgefallen Bäumen usw.

Der Einsatz der Materialien, die von Elfriede Hengstenberg entwickelt wurden, ist recht komplex und fördert die kindliche Entwicklung vielseitig. Bei der Verwendung sind einige Grundregeln zu beachten:
  • die Kinder bauen sich die Materialien selber auf und kombinieren sie frei, z.B. erhöhen sie selber den Schwierigkeitsgrad. begonnen wird immer mit der bodennahesten Stufe
  • die einzelnen Materialien sollen jeweils immer nur von einem Kind in seinem ganz individuellen Tempo benutzt werden
  • die Kinder entscheiden, wie sie die Materialien nutzen: fördert die Fantasie und die Einschätzung, was sie sich zutrauen, es wird nicht aufgefordert oder ermutigt
  • es wird barfuß geturnt: die Kinder erleben die verschiedenen Holzmaterialien (warme oder kalte Hölzer) direkt, haben einen besser Kontakt zum Material
Interessant ist auch der Zusammenhang Gleichgewicht beim Turnen und Standfestigkeit im Leben, den die Kinder zu erspüren lernen. Auch können die Kinder sich bei diesen Übungen gut auf sich selbst besinnen. Sie entscheiden, was sie sich zutrauen und erproben, ob sie das sich Zugetraute auch wirklich leisten können. Dabei ist das Herunterklettern, wenn man sich nicht über die Leiter traut, kein Versagen, sondern nur eine Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit.

Nach all den Ausführungen beim Elternabend ist mir nun auch klar, dass es gar nicht sinnvoll ist, sein Kind auf dem Spielplatz zu immer neuen Höhen anzustacheln. Auch hier gilt es wieder die Einschätzungen des Kindes zu respektieren. Eine Erzieherin schilderte eine Situation im Turnunterricht einer Schule. Ein Junge versuchte an einem Seil zur Turnhallendecke zu klettern. Alles anderen Kinder standen am Boden und feuerten ihn an und der Junge hing mit verkrampften Gesicht auf halber Strecke und kämpfte. Dies wäre nach E. Hengstenberg nicht vertretbar, sowohl für den Körper als auch für die Seele.

Montag, 12. September 2011

Ein herzliches Willkommen goes to ... CARLI

Lange haben wir darüber nachgedacht und vor 2 Wochen in die Tat umgesetzt. Unsere neueste Mitbewohnerin heißt "Carli". Eigentlich Katzi, da ihre Vorbesitzerin beim Tierarzt ein wenig von der Neuigkeit überrumpelt wurde, dass ihr Kater eine Katze ist. Aber "Katzi" - nein, dass hat einfach zu wenig Würde.


Es war schon ein wenig schwierig, eine passende Dame zu unserem älteren Herrn zu finden. Hauskatze sollte sie sein, schon ein wenig älter, sterilisiert, Balkongänger, aber kein Balkon-Springer - es scheint gelungen. Zwar kam sie die ersten 2 Tage kaum unter der Couch raus, nun ist sie aber dank Feliway munter in der ganzen Wohnung unterwegs. Da sich Feliway auch auf unseren Kater entspannend auswirkt, ist die gesamte Stimmung jetzt schon recht entspannt.

Hagenbeck - Tierpark

Nun ist es so weit - der Herbst hält Einzug. Klar konnte man es schon ein wenig erahnen. Hier und da lagen schon die ersten Blätter auf den Wegen und viele Bäume sehen nicht mehr so richtig grün aus. Gott sei dank, kommt der Herbst aber nicht immer nur grau und verregnet daher:


Dieses als besonders sommerlich angekündigte Wochenende haben wir uns dann noch mal auf den Weg zu Hagenbeck gemacht, den wir aufgrund der Eintrittspreise (17 Euro Erwachsener, Kind bis 4 Jahre frei) und dem Anreiseweg immer ein wenig stiefmütterlich behandeln. Natürlich waren wir mit der Ideen nicht allein. Dafür ist Hagenbeck auch wirklich nicht bekannt. Aber wenn man seinem Kind mal ein paar Exoten bieten will, kommt man im Norden einfach nicht drumherum.
Wer hierher kommt, der kann nicht nur die Elefanten und Giraffen sehen, der kann auch die einmalige Architektur des Parks bestaunen. Wer es ruhiger will, ist mit einem der Wildparks um Hamburg besser beraten.



Für mich einmalig war die Giraffen-Fütterung. Für eine kleine Spende bekommt man ein paar grüne Blätter und kann die Giraffen füttern. Und unsere Tochter hat sich das tatsächlich getraut, obwohl doch die Köpfe von Giraffen aus der Nähe ganz schön groß sind. Für die Elefanten gibt es übrigens vor Ort Beutel mit geeignetem Futter.

Zum Schluss auch noch ein paar Bilder vom Spielplatz. Oft habe ich gehört, dass der ja einmalig ist, so sauber und groß. Da lohne sich die Jahreskarte allein um auf den Spielplatz zu gehen. Es gibt sicher viele Vorteile eines eingezäunten, täglich gesäuberten Spielplatzes. Aber einmalig? Nein. Es gibt viele gute Spielplätze für Kinder, da muss man sein Kind nicht erst in ein Auto setzen um spielen zu gehen.

Allerdings gibt es wirklich ein paar schöne Rutschen und Klettergerüste. Also unbedingt auch eine Extra-Stunde hierfür einplanen.  

Freitag, 2. September 2011

Sommerrodelbahn Teichland

Eine gute Empfehlung für den Urlaub im südlichen Brandenburg ist die Sommerrodelbahn in Teichland in der Nähe von Cottbus.

Die Fahrten sind relativ günstig, pro Fahrt 2,20 €, 6er-Karte für 12 €. Ein "Schlitten" kann von 2 Erwachsenen besetzt werden, was zur Folge hatte, dass sogar ich kleiner Angsthase mich traute. Fast die gesamte Bahn ist in den Berg eingebettet, so dass man sogar mit ein bisschen Höhenangst das Ganze wagen kann. Ich kann sogar behaupten, dass sie ruhig hätte länger sein können. Unsere Tochter hat sich nicht getraut. Haben wir auch nicht anders erwartet, da sie kein Typ ist, der gern Neues ausprobiert, sondern lieber beobachtet. Langweilig war es für sie trotzdem nicht, da es auch einen schönen kleinen Spielplatz mit Rutsche gibt.


Wie man auf den letzten Bildern sieht, gibt es auch noch etwas mehr als nur die Rodelbahn. Obwohl die meisten zusätzlichen Angebote eher an einen schlechten Jahrmarkt erinnern (Trampolinspringanlage, Bälle in die man reinklettern kann, Büffelreiten, Kletterfelsen), die zudem auch noch Geld kosten, gibt es auch noch Angebote, die nichts kosten, und wirklich Spass machen. So zum Beispiel ein Irrgarten, in dessen Mitte eine Glocke steht, damit sich der Erste, der die Mitte findet, auch lautstark freuen kann. Oder ein Weg den Berg hinauf, bei dem am Wegesrand Statuen sind, die Sagen aus dem Spreewald erzählen. Die Stimme des Sprechers ist wirklich märchengleich, ein richtiger "Märchenonkel".



Donnerstag, 1. September 2011

"Hilf mir, es selbst zu tun" - mal anders

Gestern schreibe ich noch unheimlich viel, zur Montessori-"Technik" und wie sie das Kind dazu bringt selbständig zu sein. Und heute früh das:  Meine Tochter öffnet ihre Tupperware-Brotdose mit den Zähnen. (Muss ich unbedingt noch ein Foto von dem Modell reinsetzten.)  
Und das alles mit dem Kommentar: "Zumachen mit Händen geht, aber aufmachen noch nicht." Tja, in der Krippe werden sie beim Öffnen wohl ganz selbstverständlich geholfen haben. Jetzt, in der großen Gruppe, will sie es wahrscheinlich (wie die Großen) selber machen. So schnell ist keine Erzieherin.